Handball-EM in Dänemark – das bedeutet für uns als Familie: Volle Power in der Halle und zwischendurch tief durchatmen an der Küste. Mit unserem 13-jährigen Sohn im Gepäck haben wir uns für das Final-Wochenende eine ganz besondere Route ausgesucht: Von der „Rote Wand“ in Herning bis zu den Dünen am Ringkøbing Fjord.

    Tag 1: Die Wand von Herning – Ekstase im Halbfinale

    Freitag, Ankunft in der Jyske Bank Boxen. Die Atmosphäre war sofort greifbar. Wer dänische Arenen kennt, weiß: Es wird laut. Aber beim Halbfinale Deutschland gegen Kroatien hielten wir mit unserem Block voll dagegen.

    Unser Sohn war vor allem von der Athletik beeindruckt: „Wie hat Wolff den denn noch gefischt?“ war die Frage des Abends. Mit einem packenden 31:28 zog die DHB-Auswahl ins Finale ein. Dass wir danach noch das zweite Halbfinale der Dänen sahen, war Pflichtprogramm – schließlich wollte der Junior genau analysieren, was uns am Sonntag erwartet. Schon da bekamen wir einen Vorgeschmack auf die „Røde Væg“: Ein ganzes Stadion in leuchtendem Rot, das jeden Ballgewinn feierte wie eine Meisterschaft.

    Das gibt dem Bericht genau die richtige Prise Realität und Familien-Charme! Hier ist die finale Version: Die perfekte Mischung aus Profi-Sport, Nordsee-Abenteuer und dem klassischen "Bulli-Life".

    Handball-Krimi & Bulli-Romantik: Unser Familien-Wochenende zum EM-Finale 2026

    Drei Tage Dänemark, zwei Besuche im Handball-Hexenkessel und ein Tag am Fjord. Wir waren als dreiköpfige Familie (mit 13-jährigem Experten-Nachwuchs) in Herning dabei, als Deutschland nach EM-Gold griff. Ein Trip zwischen der ohrenbetäubenden „Roten Wand“ und der eiskalten Ruhe der Nordsee.

    202601 EM2026 Herning 32Tag 1: Die Wand von Herning – Ekstase im Halbfinale

    Freitagabend, Jyske Bank Boxen. Schon beim Betreten der Halle war klar: Das hier ist eine andere Welt. Die Stimmung beim Halbfinale Deutschland gegen Kroatien war am Siedepunkt.

    Unser Sohn war vor allem von der Athletik beeindruckt: „Wie hat Wolff den denn noch gefischt?“ war die Frage des Abends. Mit einem packenden 31:28 zog die DHB-Auswahl ins Finale ein. Dass wir danach noch das zweite Halbfinale der Dänen sahen, war Pflichtprogramm – schließlich wollte der Junior genau analysieren, was uns am Sonntag erwartet. Schon da bekamen wir einen Vorgeschmack auf die „Røde Væg“: Ein ganzes Stadion in leuchtendem Rot, das jeden Ballgewinn feierte wie eine Meisterschaft.

    Tag 2: Eiskalter Wind am Fjord und Werder im Bulli202601 EM2026 Herning 102

    Am Samstag brauchten wir alle einen Tapetenwechsel. Wir sind eine Stunde Richtung Westen an den Ringkøbing Fjord gefahren.

    • Kontrastprogramm: Es war beißend kalt, ein typisch dänischer Winterwind pfiff über die Dünen von Hvide Sande. Nach einem kurzen, aber knackigen Spaziergang am Strand, bei dem uns der Sand ordentlich um die Ohren flog, flüchteten wir zurück in unseren Bulli.
    • Heimat-Gefühle: Was macht eine deutsche Familie im Dänemark-Urlaub, wenn es draußen zu ungemütlich ist? Richtig: Bundesliga schauen. Wir haben uns in die Decken gekuschelt, die Heizung im Bulli aufgedreht und via Stream Werder Bremen verfolgt. Während draußen der Wind am Wagen rüttelte, gab es drinnen Fachgespräche über die Viererkette und die richtige Taktik für das Handball-Finale am nächsten Tag. Ein herrlich entschleunigter Familienmoment, bevor es wieder in den Trubel ging.

    Tag 3: Das Finale – Wir gegen die rote Übermacht

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    Sonntag, zurück im Hexenkessel. Als wir die Arena betraten, verschlug es uns kurz den Atem. Was man sonst nur aus Dortmunds Fußballstadion kennt, gab es hier in Rot: Über 12.000 dänische Fans bildeten die „Rote Wand“. Eine Lautstärke, die physisch spürbar war.

    Das Spiel: Mut gegen die „Røde Væg“ Unsere Jungs hatten Mut! In der ersten Halbzeit ließen sie sich von der Kulisse nicht beeindrucken. Juri Knorr zog die Fäden, und wir im deutschen Block schrien gegen die rote Übermacht an, so gut es ging. Unser Junior war völlig gefesselt von der Intensität: „Papa, man versteht hier drin sein eigenes Wort nicht mehr!“

    In der zweiten Halbzeit zeigte die „Rote Wand“ dann ihre volle Wirkung. Jeder kleine Fehler wurde mit einem ohrenbetäubenden Jubel quittiert, der die Dänen sichtlich beflügelte. Am Ende hieß es 27:34. Ein Ergebnis, das die Dominanz der Dänen in der Schlussphase widerspiegelt, aber nicht den harten Kampf unserer Mannschaft über weite Strecken.

    „Klar ist man kurz enttäuscht, aber gegen diese Kulisse und dieses dänische Team Silber zu holen, ist eigentlich wie Gold. Das war Weltklasse!“ (Unser Sohn beim Verlassen der Arena)

     

    Die Highlights unseres Final-Wochenendes

    Event Ergebnis Familienerlebnis
    Halbfinale vs. Kroatien 31:28 Absolute Ekstase und Andi Wolff in Weltklasse-Form.
    Spiel um Platz 3 33:34 Kroatien sichert sich Bronze in einem packenden Krimi gegen Island.
    FINALE vs. Dänemark 27:34 Der Kampf gegen die „Rote Wand“ – ein Erlebnis für die Ewigkeit.

     

    202601 EM2026 Herning 210Fazit: Die perfekte Mischung

    Diese drei Tage waren die ideale Kombination aus Familienurlaub und Spitzensport. Wir haben gesehen, wie Sport ein ganzes Land elektrisieren kann, und konnten am Fjord die nötige Ruhe finden, um alles zu verarbeiten. Deutschland hat Silber gewonnen, aber wir nehmen Erinnerungen mit nach Hause, die definitiv Gold wert sind.

    Auswahl von Bildern

    Ein paar Bilder aus dem Bereich der Meitzer Drachis.

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